Clara Wieck Leipzig


Am 13. September 1819 ist Clara Wieck in Leipzig geboren. Als Tochter des Pianisten Friedrich Wieck erlernte Sie ebenso das Spielen am Klavier. Die Pianistin und Komponistin wurde zudem an der Seite ihres berühmten Mannes, den deutschen Komponisten Robert Schumann, bekannt. Von ihrem Talent geprägt, spielte sie schon als Kind Werke von Mozart und hochrangigen Musikern vor versammeltem Publikum.

Clara Wieck in Leipzig: Ihre Auftritte

Am 20. Oktober des Jahres 1828 spielte Clara Josephine Wieck als Neunjährige erstmals im Leipziger Gewandhaus vor großem Publikum. Als Wunderkind gefeiert, erwarb Sie schnell den Ruf eines Ausnahmetalentes. Eines ihrer bekannten Stücke ist die Vertonung des Rückert-Gedichtes „Liebesfrühling“. Im Laufe ihres Lebens sollte sie zahlreiche große Komponisten wie Beethoven und Brahms interpretieren. Mit Brahms verband Sie eine Freundschaft. Mit Robert Schumann verband sie der Klavierunterricht bei ihrem Vater Friedrich. Aus der Bekanntschaft entwickelte sich eine Liebe, die nicht einmal von Claras Vater gebrochen werden konnte.

Hochzeit & Ehe mit Robert Schumann

Clara Wieck heirate Robert Schumann am 12. September 1940 und lebte bis 1844 zusammen mit ihrem Mann in der Leipziger Inselstraße Nr. 18. Das Haus existiert noch heute. Die Schumanns unterstützten sich gegenseitig in ihrem Schaffen, gingen gemeinsam auf Konzert-Reisen und bekamen viele Kinder. Robert verstarb bereits am 29. Juli 1856. Clara Schumanns Vater Friedrich dagegen verstarb erst 1873 in Dresden. Clara, die Zeit ihres Lebens als Komponistin und Pianistin wirkte, verstarb am 20. Mai 1896 in Frankfurt am Main. Ihr Grab fand Sie in Bonn an der Seite ihres Mann Robert Schumann. Clara Schumann, geborene Wieck, erlangte spätestens dann deutschlandweite Berühmtheit, als ihr Gesicht ab Oktober 1990 die Vorderseite des 100-DM-Scheines schmückte. Dieser sollte bis zur Euro-Einführung 2002 als deutsches Zahlungsmittel gelten.

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