Leipzig 1945


Obwohl der zweite Weltkrieg zu Ende ging, wurde Leipzig 1945 noch einmal in Angst und Schrecken versetzt. Führende Politiker und Gegner der Nazi-Politik wurden auf Befehl hingerichtet. Georg Schumann wurde im Januar 1945 hingerichtet. Der ehemalige Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler sollte dem Schicksal von Schumann im Februar folgen. Bei den letzten Luftangriffen werden tausende Leipziger getötet. Der amtierende Bürgermeister Albert Freyburg, stürzte sich im Leipzig von 1945 in den Freytod. Die im KZ-Abtnaundorf eingesperrten Häftlinge werden allesamt ermordert. Am 18. April 1945 wurde Leipzig durch die Amerikaner befreit. Nach und nach kehrte das Leben in die Stadt zurück, die weitgehend zerstört wurde. Der Leipziger Zoo öffnete bereits im Mai 1945 seine Pforten. Amtliche Einrichtungen, Banken, Kinos, die Post und die Deutsche Bücherei sollten folgen. Im Dezember 1945 wurde das Schauspielhaus wiedereröffnet. Leider mussten nach Leipzig 1945 viele Ruinen abgerissen werden. Im Schicksalsjahr 1945 begann der Wiederaufbau Leipzigs, der zunehmend in russische Hände fiel.