Leipzig 1989


In Gedenken an die ermordeten Politiker Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg beginnen in Leipzig 1989 die Aufmärsche in der Innenstadt. Mit der Durchführung der Friedensgebete rückt die Nikolaikirche Leipzig in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Unter dem Zorn der Bevölkerung rufen mehr und mehr den Wunsch nach Freiheit. Tausende zieht es 1989 auf Leipzigs Straßen. Sie werden unterstützt durch prominente Persönlichkeiten wie Kurt Masur, die die militärische Niederlegung verhindern konnten. Anlässlich der 1989 in Leipzig stattfindenden Demonstrationen wird mit dem Lichtfest am 09. Oktober jährlich den Ereignissen gedacht. Der Leipziger Oberbürgermeister trat zurück. Es gründeten sich politische Vereinigungen, u. a. der örtliche SPD Verband, die Grünen und viele mehr. Noch bevor das Jahr 1989 zu Ende war sollte die DDR fallen. Das Jubiläum 40 Jahre DDR sollte nach dem Geburtstag am 07. Oktober 1989, die letzte Würdigung für die DDR werden. In Leipzig kam 1989 unlängst zum Ende des Kommunismus. Noch bevor das Jahr zu Ende war, fiel die Mauer und das Ausreiseverbot.