Leipziger Rosental-Park


Rosentalwiese Leipzig nahe ZooschaufensterDer Leipziger Rosental-Park erstreckt sich über ein riesiges Areal, das sich zwischen dem Leipziger Zoo, dem Sportforum, dem städtischen Klärwerk Rosental sowie dem Leipziger Auenwald erstreckt. Der Rosental-Park ist mit einer Gesamtfläche von über 70 Hektar die der größte Park der Stadt Leipzig. Einige Quellen sprechen gar von einer Fläche von über 100 Hektar. Besonders bekannt ist vor allem die große Rosentalwiese hinter dem Zoogelände. Die Rosentalwiese grenzt sehr nahe an die Leipziger Innenstadt und wird unter anderem für Konzertveranstaltungen wie die Rosental Klassikveranstaltungen „Klassik airleben“ des Leipziger Gewandhausorchesters genutzt (siehe Bild). Hier finden sich dann auch schon mal 20.000 Menschen ein, um eines der größten Open Air-Veranstaltungen der Stadt beizuwohnen. Der Name der Veranstaltung: "Klassik Airleben".

Geschichte des Rosentals

Das Rosental war ursprünglich eine Wald- und Sumpflandschaft. Woher der Name Rosental stammt, kann nicht eindeutig belegt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass der Namenspate ein ehemaliger Besitzer des Park- bzw. Waldstückes war. Im Jahre 1708 wurde auf Geheiß des damaligen Kurfürsten die große Rosentalwiese angelegt. Die von August dem Starken geplante Schlossanlage wurde nicht umgesetzt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Leipziger Rosental-Park einige Male umgestaltet & ausgebaut. Es wurden Wege angelegt & Denkmäler errichtet. Was früher noch dem Barockgarten gleichen sollte, wurde später ein schlichter englischer Garten, der den Leipzigern vor allem als Naherholungsgebiet dienen sollte bzw. dient. Noch heute befindet sich das so genannte Rosentaltor am Rande des Rosentales in Richtung Zentrum. Im Weiteren gibt es Kinderspielplätze, einen öffentlichen Grillplatz nahe des Aussichtsturmes sowie einen idyllischen See.

Zooschaufenster im Rosental

Der zoologische Garten in Leipzig wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts östlich des Rosentales angelegt. Seit nunmehr vielen Jahren (genauergesagt seit 1976) bietet das so genannte Zooschaufenster einen kostenlosen Blick auf vereinzelte Gehege zum Leipziger Zoo. Das Zooschaufenster wurde von den Architekten Gerhard Scholz und Eberhard Göschel angelegt. Da es auch reichlich Sitzgelegenheiten gibt, lädt das Zooschaufenster im Rosental für jedermann zum Verweilen ein. Von hier aus können unter anderem Giraffen & Zebras in der Kiwara-Savanne bestaunt werden. Läuf man von der Rosentalwiese durch den Rosentalwald in Richtung Gohliser Schlösschen, kommt man den Tiergehegen auch noch ein wenig näher. Das Zooschaufenster ist die günstige Alternative zum Zoobesuch. Ein Ersatz stellt es allerdings bei weitem nicht dar.

Aussichtsturm im Rosental

Ein weiteres Highlight des Leipziger Rosentals ist der Aussichtsturm, der sich unweit des Leipziger Sportforums & dem Waldstraßenviertel befindet. Der Turm befindet sich auf einer Anhöhe & ist geschätzte 20m hoch. Die ursprüngliche Holzkonstruktion fiel dem Krieg zum Opfer. An gleicher Stelle wurde in DDR-Zeiten eine Stahlkonstruktion errichtet. Wer Höhenangst hat sollte sich allerdings vom Turm fernhalten. Bei Unwetter sollte man gang und gar auf einen Turmaufstieg verzichten. Der Turmaufstieg ist zwar kostenfrei, jedoch auf Grund der sehr wackligen Konstruktion auch nicht gänzlich frei von Gefahr. In diesem Sinne: Betreten auf eigene Gefahr.

Cafe Hacienda

Das Cafe Hacienda ist Teil des Leipziger Zoos und befindet sich in einem historischen Haus von 1844 (südlich in Richtung Stadtzentrum). Ein direkter Zugang zum Zoo ist hier nicht möglich. Angeboten werden ganz klassisch Kaffee und Kuchen.

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