Russische Gedächtniskirche


Russische Gedächtniskirche zu LeipzigDie Russische Gedächtniskirche St. Alexei (nach dem heiligen Alexius von Moskau) wurde genau 100 Jahre nach den Hauptereignissen der Leipziger Völkerschlacht am 18. Oktober 1913 errichtet. Wie auch das Völkerschlachtdenkmal soll die Kirche an die gefallenen Soldaten und speziell an die ca. 22000 russischen Soldaten und Offiziere erinnern, die in der Völkerschlacht zu Leipzig, im Kampf gegen Napoleons Große Armee, ihr Leben ließen. Der Kirchenbau wurde eigens vom letzten russischen Zaren Nikolaus II. in Auftrag gegeben, der im Jahre 1917 mit samt der Familie Romanow selbst zum Opfer der Revolution wurde. Anlässlich des 100. Jubiläums des Kirchenbaues der Russischen Gedächtniskirche wurde die Kirche auch mit Unterstützung russischer Fördermittel im Jahre 2013 vollständig saniert. Erneuert wurden unter anderem die Kuppel, die Glasmosaike und die Fassade der Kirche. Der Grund für die Restaurierung ist nicht zuletzt das 200. Jubiläum der Leipziger Völkerschlacht.

Russische Gedächtniskirche Leipzig: Architektur

Weithin sichtbar ist die vergoldete Zwiebelkuppel der Russischen Gedächtniskirche Leipzig, die letztlich auch ein prägendes Merkmal dafür ist, dass es sich hier um eine russisch-orthodoxe Kirche handelt. Der russische Architekt war Wladimir Pokrowski. Er orientierte sich bei den Bauplänen der Kirche an den Turmkirchen der Stadt Nowgorod. Der Kirchturm ist mit samt Zwiebel ca. 55m hoch und prägt genauso wie das nahe gelegene Völkerschlachtdenkmal das Stadtbild von Leipzig. Innerhalb und um der Kirche erinnern viele Mahnmale an die Opfer und Helden der Völkerschlacht zu Leipzig. Besonders einprägend ist die 18m hohe Ikonenwand im Inneren der Russischen Gedächtniskirche zu Leipzig. Diese war ein Geschenk der Donkosaken, die ebenfalls in der russischen Armee gegen Napoleon kämpften. Die Russische Gedächtniskirche in Leipzig ist die einzige ihrer Art in Leipzig und Umgebung.

Gedächtniskirche: Allgemeine Informationen

Der Eintritt in die Russische Gedächtnisse zu Leipzig ist frei. Die Kirche hat täglich geöffnet. Anlässlich des Jubiläums der Völkerschlacht fanden im Oktober 2013 gesonderte Abendgottesdienste statt. Die umfangreiche Restaurierung gingen mit dem Jubiläum einher, wobei die letzten Arbeiten erst nach dem Jubiläum 2013 beendet werden konnten.

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